Im Topf oder im Freiland? So ziehen Sie Ihre Heidelbeerpflanzen am besten an.
Der Blaubeerkonsum steigt jährlich. Prognosen zufolge wird sich dieses Wachstum in den kommenden Jahren fortsetzen. Das sind gute Nachrichten für Blaubeeranbauer. Doch was tun, wenn man selbst mit dem Anbau beginnen möchte? Wo fängt man an – im Container oder im Freiland?
Die Antwort ist der Ort.
Das Heidelbeere (Impfstoff) ist Teil der Heidefamilie Heidekrautgewächse. Wie andere Mitglieder der Heidelbeerfamilie bevorzugen auch Heidelbeeren saure, lockere und humusreiche Böden. Flächen, auf denen natürlich vorkommende Heidepflanzen wachsen, eignen sich gut für den Heidelbeeranbau. Bei einem pH-Wert des Bodens zwischen 4,5 und 5,2 kann die Heidelbeere Spurenelemente optimal aufnehmen.
Offenes Feld
Wie bereits erwähnt, gedeihen Heidelbeerpflanzen am besten in luftigem Boden. Ihr Wurzelsystem ist zart, empfindlich und hat eine geringe Aufnahmefähigkeit. Ein gut durchlässiger, aber feuchter Boden ist wichtig. Der größte Teil der Wurzeln befindet sich in den oberen 35 Zentimetern des Bodens. Daher ist die Bodenbeschaffenheit entscheidend.
Oder ein Container?
Wenn kein geeignetes Grundstück mit den oben genannten Anforderungen zur Verfügung steht, können Blaubeeren auch in Töpfen angebaut werden. Die Pflanzen wachsen mehrere Jahre im selben Topf, daher ist die richtige Größe für einen geeigneten Standort entscheidend. Substrat ist äußerst wichtig. Junge Heidelbeerpflanzen gedeihen gut in einem 10-20-Liter-Topf, ältere Pflanzen in einem 25-50-Liter-Topf. Bei der Kultivierung in Töpfen gilt Folgendes: Bewässerung erforderlich.
Wenn eine Bewässerungsmöglichkeit besteht, ist die Anwendung von Fertigation ratsam. Die Vorteile des Anbaus von Blaubeeren in Töpfen liegen darin, dass man nicht auf geeignete Bodenverhältnisse angewiesen ist, weniger Probleme mit Bodenkrankheiten auftreten und die Nährstoffversorgung besser kontrolliert werden kann. Andererseits steht den Blaubeerpflanzen kein unbegrenzter Überschuss an Wasser und Nährstoffen zur Verfügung, pH-Wert und EC-Wert können stark schwanken, und der Anbau in Töpfen macht die Pflanzen frostempfindlicher.
Bei der Anpflanzung im Freiland empfiehlt es sich, das Pflanzloch zusätzlich mit einem Bodenverbesserer zu behandeln. Auch die Düngung mit Wasser und Nährstoffen (Fertigation) ist dringend anzuraten, um die Pflanzen bedarfsgerecht zu versorgen. Achten Sie darauf, dass die Bewässerungsdüsen am Fuß der Pflanzen angebracht sind. So gelangt das Wasser direkt an die richtige Stelle, die Blätter bleiben trocken, und Pilzkrankheiten werden reduziert.
Beide Anbaumethoden haben ihre Vor- und Nachteile. Je besser der Boden, desto gesünder die Pflanzen und desto besser die Qualität der Beeren. Auf unserem Demonstrationsfeld wenden wir die Containeranbaumethode an. Wir testen verschiedene Container und Anbautechniken. Besuchen Sie uns gerne und erleben Sie die verschiedenen Methoden selbst.
Pflanzenmaterial
Neben der Auswahl – Behälter oder offenes Feld Für die richtige Anbaumethode ist auch die Wahl des richtigen Pflanzenmaterials entscheidend. Bei einer C2/2-Liter-Pflanze sind die Investitionskosten für das Pflanzenmaterial höher als bei einer anderen Pflanze. MP60 StecklingspflanzeEs dauert natürlich länger, bis man von einer MP60-Jungpflanze eine Ernte erhält. Fairplant empfiehlt für den Anbau im Freiland die Wahl einer C2-/2-Liter-Pflanze.
Bei der Anzucht in Töpfen kann man mit kleinen Töpfen und Jungpflanzen beginnen. Natürlich ist es auch möglich, größere Töpfe zu verwenden und mit größeren Pflanzen zu starten. Fairplant bietet Pflanzen in verschiedenen Größen und Sorten an.
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